PFLEGER/IN MIT HERZ 2020

Die Ziele der Initiative

Der Wiener Städtische Versicherungsverein rief im Jahr 2012 gemeinsam mit der Wiener Städtischen Versicherung „PflegerIn mit Herz“ ins Leben. Seither sucht ganz Österreich jährlich die besten „PflegerInnen mit Herz“ des Landes. Zu den prominenten Partnern der Kampagne zählen die Wirtschaftskammern Österreichs, die Bundesarbeitskammer und die ERSTE Stiftung

Die Corona-Pandemie verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig die hunderttausenden Menschen in Österreich sind, die sich beruflich oder privat im Pflege- und Betreuungsbereich engagieren. Besonders jetzt ist es an der Zeit, „Danke“ zu sagen. „PflegerIn mit Herz“ holt all jene Menschen, die im Pflegebereich tätig sind, vor den Vorhang. Die Ziele der Initiative sind: das öffentliche Bewusstsein für das Thema „Pflege“ in unserer Gesellschaft zu schärfen, das Berufsbild der/des Pflegerin/Pflegers in der Öffentlichkeit zu stärken und eine breite Aufmerksamkeit für Pflegethemen zu schaffen. 
 

Wer und wie kann nominiert werden?

Jede/r, die/der im Pflege- und Betreuungsbereich tätig ist: Berufsangehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege, der Pflegefachassistenz und Pflegeassistenz, Sozialbetreuungsberufe, HeimhelferIn, 24-Stunden-BetreuerIn oder pflegende/r Angehörige/r.

Die GewinnerInnen werden in drei Kategorien prämiert: „Pflege- & Betreuungsberufe“, „pflegende Angehörige“ sowie „24-Stunden-Betreuung“.

Einsendeschluss für „PflegerIn mit Herz“ war der 31. Dezember 2020. 

Die GewinnerInnen finden Sie HIER

Auswahl der GewinnerInnen

Aus allen eingelangten Nominierungen wählt eine Jury anhand der Kriterien Nachhaltigkeit, Kreativität und Partnerschaftlichkeit des Pflegearrangements sowie Förderung der Selbständigkeit betreuungsbedürftiger Personen drei GewinnerInnen pro Bundesland und Kategorie aus.

Nachhaltigkeit in der Pflege: Pflege ist nachhaltig, wenn sie Entwicklung ermöglicht und andererseits die geistige Autonomie schützt. Zentraler Ansatz ist der Schutz der Würde der PatientInnen: Ist das gefundene Pflegearrangement auf Dauer lebbar? Werden unterstützende Ressourcen miteinbezogen?

Kreativität in der Pflege: Kreativität bedeutet die Chance den Alltag produktiv zu bewältigen, sich kritisch mit der Arbeit auseinanderzusetzen und eigenverantwortlich zu agieren: Welche Gestaltungspotenziale im beruflichen Handeln nutzt der/die PflegerIn?

Partnerschaftlichkeit des Pflegearrangements: Partnerschaftlichkeit bedeutet die enge Zusammenarbeit mit den zu Pflegenden, den Angehörigen sowie den behandelnden ÄrztInnen. Es muss dabei auf die individuellen Bedürfnisse der zu Pflegenden und der/die BetreuerIn/PflegerIn eingegangen werden: Treffen sich die/der zu Pflegende/r auf und der/die BetreuerIn/PflegerIn auf Augenhöhe?

Förderung der Selbstständigkeit (Empowerment): Empowerment ist das Konzept der Patientenbeteiligung, das heißt, die hilfebedürftige Person soll so weit möglich bei der Entscheidungsfindung partizipieren: Fühlt sich die hilfebedürftige Person positiv aktiviert und inspiriert? Wird die Selbstständigkeit gefördert? 
 

Ablauf

Die Jury besteht aus den Initiatoren, Partnern und größten österreichischen NGOs im Pflegebereich (Caritas, DiakonieHilfswerk, Rotes Kreuz, Volkshilfe) wählt pro Bundesland und Kategorie jeweils drei GewinnerInnen aus.

Die Preisträger werden in den Kategorien „pflegende Angehörige“, „Pflege- und Betreuungsberufe“ und „24-Stunden-Betreuung“ ausgezeichnet und mit einem Geldpreis in der Höhe von 3.000 Euro öffentlichkeitswirksam gewürdigt.
 

 

 


Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an

Mag. Romy Schrammel
Tel.: +43 (0)50 350-21224
E-Mail: r.schrammel@wienerstaedtische.at